25.09.2026-27.09.2026, ÖSTERREICHISCHE MEISTERSCHAFTEN/ Neue Donau

Österreichische Meisterschaften auf der Neuen Donau

Unsere JUGENDMANNSCHAFT war in mehreren Bootsklassen vertreten und konnte dabei einige überzeugende Leistungen zeigen. Durchgehend mit dabei, unterstützend und mitfiebernd,  waren ihre Trainer Noah und Philipp.

Unsere B-Junioren Max und Akim starteten bereits am Freitag in einer für sie noch neuen Bootsklasse, dem Zweier ohne Steuermann. Da Akim leider gesundheitlich angeschlagen in das Rennen gehen musste, konnten die beiden nicht ganz ihr gewohntes Leistungsniveau abrufen. Mit lediglich drei Sekunden Rückstand auf die LIA mussten sie sich schließlich mit dem dritten Platz zufriedengeben. Der Sieg ging souverän an die Donau, die von Beginn an nichts anbrennen ließ und unseren Burschen an diesem Tag keine Chance gab.

Am Samstag ging Nik im Junioren-B-Einer an den Start. Nachdem ihm das Time Trial am Vormittag noch nicht nach Wunsch gelungen war, zeigte er im D-Finale eine starke Reaktion. Dort konnte er seinen Lauf souverän für sich entscheiden. Mit seiner gefahrenen Zeit hätte er sogar das C-Finale gewonnen.

Das Highlight des Tages lieferten unsere Schüler Valerian, Oleksii, Liam und Leo im Schüler-Doppelvierer. Während der Saison wollte das Boot lange Zeit einfach nicht richtig in Fahrt kommen, doch ausgerechnet zum wichtigsten Wettkampf des Jahres fanden die vier ihre Form. Bereits nach rund 300 Metern konnten sie sich gegen starke Konkurrenz deutlich absetzen und ließen sich den Sieg anschließend nicht mehr nehmen. Am Ende gewannen sie das Rennen mit offenem Wasser und sicherten sich damit verdient den österreichischen Meistertitel. Eine beeindruckende Vorstellung – herzliche Gratulation an die vier Burschen!

Der Sonntag verlief für uns etwas weniger erfreulich. Unsere weiterhin angeschlagenen B-Junioren Max und Akim mussten sich im B-Junioren-Doppelzweier, deutlich von ihrer üblichen Form entfernt, mit dem fünften Platz zufriedengeben. Sicherlich nicht das Ergebnis, das sich die beiden und das Trainerteam erhofft hatten. Nach einer starken Saison und unter den gegebenen Umständen gilt es nun aber, dieses Rennen abzuhaken. Beim nächsten Mal sieht die Sache mit Sicherheit wieder anders aus.

Im Time Trial des Schüler-Doppelzweiers erwischten sowohl Leo und Konsti als auch Liam und Felix keinen optimalen Lauf und qualifizierten sich jeweils für das C-Finale. Den Burschen ist dabei kein Vorwurf zu machen. Der Fokus der vergangenen Wochen lag klar auf dem Doppelvierer, wodurch im Doppelzweier nur wenig gemeinsame Trainingspraxis vorhanden war. Entsprechend war an diesem Wochenende kaum mehr zu erwarten.

Oleksii und Valerian gingen als Titelverteidiger aus dem Vorjahr in den Schüler-Doppelzweier. Mit der drittschnellsten Zeit des Time Trials qualifizierten sie sich nur knapp hinter Albatros und Donau für das Finale. Dort verlief das Rennen leider nicht ganz nach Wunsch. Donau konnte sich früh absetzen, und auf der zweiten Streckenhälfte mussten die beiden schließlich auch Albatros ziehen lassen.

Die Enttäuschung über den dritten Platz war den beiden deutlich anzumerken und zeigt vor allem, wie viel Ehrgeiz in ihnen steckt. Dennoch können sie auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende zurückblicken: ein Österreichischer Meistertitel und ein weiterer Podestplatz in zwei Rennen können sich mehr als sehen lassen.

Damit endet für unsere Jugendmannschaft und ihre Trainer eine lange und intensive Regattasaison mit einem österreichischen Meistertitel, weiteren Podestplätzen und vielen wertvollen Erfahrungen. Herzliche Gratulation allen Athleten und dem Trainerteam rund um Noah Robibaro zu den erbrachten Leistungen – zu den hier gewürdigten, aber auch zu den vielen kleinen Erfolgen im Laufe der letzten Rudersaison!

Im MASTERS-BEREICH war der WRC Donaubund gewohnt stark vertreten.

Bei den Masters-Damen konnten Mirta und Martina nach ihrem ersten gemeinsamen Erfolg bei der World Masters Regatta in Bled erneut zeigen, dass das Boot richtig gut läuft: Gold im Masters-Frauen-C-Doppelzweier. Die beiden Damen konnten sich sogar gegen das um zwei Klassen jüngere A-Boot, das im gleichen Lauf startete, durchsetzen.

Martinas Glückssträhne hält an, denn auch im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit der LIA gab es Gold im Masters-Frauen-B-Doppelvierer.

Andrea Kazmer holte sich in ihrer altbewährten Renngemeinschaft mit LIA, Friesen und Ellida den 2. Platz im Masters-Frauen-E-Doppelvierer.

Im gleichen Lauf startete auch unsere Masters-Trainerin Annette, die sich in der Alterskategorie F Gold holte – Glückwunsch!

Im E/F-Doppelzweier hatte Annette weniger Glück. Sie musste mit Ruderkollegin Claudia 6,55 Sekundne Handicap einholen und schaffte das knapp um 0,5 Sekunden nicht. Trotzdem ein starker 2. Platz.

Bei den Masters-Männern hatten wir ein breites Starterfeld:

Im Masters-Männer-C-Einer holt sich Marko Milodanovic der 2. Platz in einem sehr knappen Rennen hinter seinem Doppelzweierpartner Markus, der sich dieses Mal durchsetzen konnte. Marko und Markus ließen ihre Gegner um 10 Sekunden hinter sich und hatten auch schnellere Zeiten als der A-B-Bewerb.

Andreas Kral startete nach längerer Pause erneut im Einer und erruderte hier den 1. Platz in der Kategorie G, die gemeinsam mit Kategorie I gewertet wurde. Andreas musste hier ein Handicap von 25 Sekunden wettmachen, was er auch souverän geschafft hat.

Im Masters-Männer-C-Doppelzweier ließen Marko und Markus in Renngemeinschaft ihre Konkurrenz um 15 Sekunden hinter sich. Gratulation zu dieser souveränen Performance.

Spannender wurde es im Masters-Männer-E/F/G-Lauf. Hier waren gleich zwei Boote mit Donaubundbeteiligung am Start und belegten hier die Plätze 2 und 3. Martin Krüger und Werner Stadler hatten hier knapp die Nase vorne und ließen ihren Vereinskollegen Andreas Kral hinter sich, der in Renngemeinschaft mit Stephen den starken 3. Platz erruderte.

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Im Master-Männer-E-Vierer gingen Edwin, Robert und Stefan gemeinsam mit Gerhard Kalloch von Ellida an den Start.  Das vorgegeben Handicap von 5,5 Sekunden, das dem Ister-Boot der Kategorie F gutgeschrieben wurde, war kaum zu holen. Es war bis zum Schluss ein spannendes Rennen, in dem sich unsere Mannschaft um 1,3 Sekunden ihren Gegnern beugen musste. Das Team und die Trainerin Birgit waren trotzdem zufrieden.

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Bei starkem Mitwind und doch anspruchsvollen Bedingungen konnte sich im Masters-Männer-E-Doppelvierer wieder die eingespielte Truppe von Ister durchsetzen. Andreas Kral belegte in Renngemeinschaft mit Friesen, Ellida und dem Wassersportverein Platz 2 vor der reinen Donaubundmannschaft. Ganz knapp verpassten Robert, Stefan, Werner und Edwin den 2. Platz - ein paar Schläge mehr hätten sie noch gebraucht. Trotzdem ein gutes Rennen. Die Mannschaft bedankt sich speziell bei Birgit, welche sie die ganze Saison über mit ihrem Programm und technischen Verbesserungen gut vorbereitet hat.

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Im Masters-Männer-F-Achter gab es dann endlich Gold für Stefan, Edwin, Robert, Andreas, Johannes und Erich in Renngemeinschaft mit LIA. Herzlichen Glückwunsch!

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Bei den Regatten stehen die Athleten natürlich im Rampenlicht. Eine Regatta wäre aber nicht möglich, wenn nicht ganz viele Helfer vor Ort wären, um dieses großartige Event zu ermöglichen.

Vielen Herzlichen Dank für euren Einsatz und die freiwillige Mithilfe!

Text: Mirta Cvar-Buchinger, Fotos: Norbert Sollinger & Natascha Kral